Pflegezusatzversicherung

Gesetzliche und private Pflegeversicherungen tragen nur die Kosten für die Grundversorgung. Die Ausgaben im “Pflegefall” übersteigen aber häufig die Zahlungen der Versicherer. Aus diesem Grund kann eine private Pflegezusatzversicherung abgeschlossen werden. Die Eigenleistungen, die im Pflegefall zugezahlt werden müssen, reduzieren sich, um eine optimale Versorgung zu gewährleisten.
Es gibt grundsätzlich folgende drei Möglichkeiten:
  1. Pflegerentenversicherung
    Diese Pflegezusatzversicherung wird als Lebensversicherung vertrieben. Beim Eintreten der Pflegebedürftigkeit wird dem Versicherten eine monatliche Rente gezahlt, die vom Hilfsumfang abhängt.
  2. Pflegekostenversicherung
    Eine Pflegekostenversicherung zahlt Teile oder den Gesamtumfang der Restpflegekosten, die durch die Zahlungen der gesetzlichen oder privaten Pflegeversicherung nicht abgedeckt werden.
  3. Pflegetagegeldversicherung
    Pro Tag der nachgewiesenen Pflegebedürftigkeit wird ein bestimmter Geldbetrag an den Betroffenen gezahlt. Die Höhe der Zahlung wird nach der geprüften Pflegebedürftigkeit festgelegt. In welchem Umfang die Pflegeleistungen tatsächlich genutzt werden, ist für die Tagesgeldzahlung irrelevant.

Sofern Sie sich für eine Pflegezusatzversicherung entscheiden, sollten Sie sich vorab informieren, welche der 3 Möglichkeit in Ihrem individuellen Fall am sinnvollsten wäre.