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Was versteht der Gesetzgeber unter zusätzlichen Betreuungsleistungen?

Ist der Pflegebedürftige in seiner Alltagskompetenz erheblich eingeschränkt, zum Beispiel bei demenzbedingten Ausfällen, geistiger Behinderung oder psychischer Erkrankungen, kann er dafür von der Pflegekasse zusätzliche Betreuungsleistungen erhalten.
Je nach Schweregrades der Fähigkeitsstörungen, können kassenseits 100,- € (Grundbetrag) oder ein erhöhter Betrag bis zu 200,- € monatlich gezahlt werden, also maximal 2.400,- € pro Jahr.

Wichtig hierbei ist, dass auch Betreuungsbedürftige, die noch keine Pflegestufe haben, anspruchsberechtigt sind.

Wenn Sie Fragen zur eingeschränkten Alltagskompetenz eines Menschen haben, oder zusätzliche Betreuungsleistungen beantragen möchten, vereinbaren Sie ein Beratungsgespräch mit mir.

Das Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz (PNG)

In Deutschland werden derzeit 69 Prozent der Pflegebedürftigen im häuslichen Umfeld versorgt. Zur Stabilisierung und Stärkung der Situation der pflegenden Angehörigen und anderer ehrenamtlicher Pflegepersonen trat zum 1. Januar 2013 das PNG in Kraft. Die Änderungen umfassen unter Anderem: Zusätzliches Geld in der Pflegestufe 0, höhere Leistungen in der Pflegestufe I und II, Betreuung als Pflegesachleistung, Förderung von Wohngruppen, leichterer Zugang zur Rehabilitation für Pflegende und neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff.

Nähere Informationen zum PNG finden Sie hier: http://www.bmg.bund.de/pflege/das-pflege-neuausrichtungs-gesetz/ueberblick-zur-kampagne.html